Schlagwort-Archiv Corona

Corona-Hilfen aktuell (Dez. 2020)

Staatliche Corona-Hilfen für KMU und Soloselbstständige

Seit dem 25. November können vom aktuellen Lockdown direkt oder indirekt betroffene KMU und Selbstständige ihren Antrag auf die versprochenen Novemberhilfen stellen.

Unternehmen (KMU)

Unternehmen können die Anträge ausschließlich über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt stellen lassen. Es werden Abschläge in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Summe (maximal jedoch 10.000 Euro) gezahlt. Die Antragstellung erfolgt online über die bundeseinheitliche IT-Plattform. Dort finden sich auch weitere Informationen darüber, wer unter welchen Voraussetzungen antragsberechtigt ist.

Soloselbsständige

Antragsberechtigte Soloselbstständige, die bislang keine Überbrückungshilfe beantragt haben, können max. 5000 Euro Novemberhilfe beantragen und ihre Anträge auch ohne Steuerberater direkt stellen – ebenfalls über dieselbe IT-Plattform. Dafür benötigen Soloselbstständige allerdings zur Authentifizierung ein ELSTER-Zertifikat, wie sie es zur Übermittlung ihrer steuerlichen Meldungen benutzen. Soloselbstständige sollen keine Abschläge, sondern die beantragte Förderung direkt in voller Höhe erhalten.

Neue Überbrückungshilfe III

Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die sogenannten Überbrückungshilfen bis zum 30. Juni 2021 verlängert und erweitert werden. Die maximale Höhe der Erstattung von Betriebskosten wurde von monatlich 50.000 Euro auf 200.000 Euro angehoben. Auch soll eine Neustarthilfe für Soloselbstständige eingeführt werden. Mehr dazu…

 

Weiterer Zuschuss für den Berliner Mittelstand in der Corona-Krise

Corona Soforthilfe V – Zuschuss für den Berliner Mittelstand in der Corona-Krise ab 18.05.2020

Ab heute 18.05.2020 können kleine und mittlere Unternehmen einen weiteren Soforthilfe-Zuschuss bei der Investitionsbank Berlin beantragen. Dieser Zuschuss richtet sich an Unternehmen mit über 10 und bis zu 100 Beschäftigten. Es können Tilgungszuschüsse zum KfW-Schnellkredit oder nachrangig Soforthilfezuschüsse bis zu 25.000 EUR zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage beantragt werden. In begründeten Ausnahmefällen kann auch ein Zuschuss von mehr als 25.000 EUR beantragt werden.

Die Details im Überblick:

  • Kleine und mittlere Unternehmen zwischen 10 und 100 Beschäftigten mit Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin sind antragsberechtigt. Der Nachweis erfolgt über die Anmeldung bei einem Berliner Finanzamt.
  • Die Höhe des Soforthilfezuschusses beträgt in der Regel bis zu 25.000 EUR.
  • In begründeten Ausnahmefällen können Zuschüsse auch mehr 25.000 EUR gewährt werden.
  • Die Zuschüsse sind gedacht für betrieblichen Sach- und Finanzaufwand bis zu 25.000 EUR.
  • Sie werden nachrangig zum KfW-Schnellkredit gewährt.
  • Wenn  Ihr Unternehmen bereits einen KfW-Schnellkredit beantragt hat, so kann dazu ein Tilgungszuschuss bis zu 20 Prozent der Darlehenssumme beantragt werden.

Wichtig: Die Soforthilfe V kann nur allerdings beantragt werden, wenn zuvor alle vorhandenen liquiden Mittel und sowie Anlagevermögen des Unternehmens verbraucht wurden.

Weitere Informationen zum Antrag und zu den Voraussetzungen finden Sie auf ibb.de unter den FAQs und Soforthilfe-V.

Wenn Sie Hilfe benötigen, kommen Sie auf uns zu, wir unterstützen Sie gern.

Corona-Krise

Beratungen für Unternehmen in der Corona-Krise

BAFA-Förderung für von Corona-Krise betroffene Unternehmen und Selbstständige erweitert

Das Corona-Virus hat für immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler drastische, teilweise arbeitsplatz- oder existenzbedrohende Auswirkungen. Waren zunächst insbesondere die Branchen Tourismus, Eventmanager, Messeveranstalter und Messebauer sowie der gesamte Gastronomiebereich betroffen, werden jetzt auch zunehmend Handwerksunternehmen und Dienstleister mit Auftragsstornierungen und -rückgängen konfrontiert.

Betroffene Unternehmen und Selbstständige benötigen eine schnelle, unbürokratische Unterstützung in den sich stellenden betriebswirtschaftlichen Fragen durch professionelle Berater.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat reagiert und das Programm zu Förderung unternehmerischen Know-hows für KMU ergänzt.

100 Prozent Beratungsförderung bis 4.000 Euro

Der Zuschuss beträgt nun abweichend für alle von der Corona-Krise betroffenen KMU 100 Prozent der in Rechnung gestellten Beratungskosten. Das heißt der bislang obligatorische Eigenanteil von 50 oder mehr Prozent entfällt.Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen 4.000 Euro. Zu den förderfähigen Beratungskosten gehören neben dem Honorar – auch das ist neu! – Auslagen und Reisekosten der Beraterinnen und Berater, nicht jedoch die Umsatzsteuer.Den Antrag auf Beratungsförderung finden Sie unter folgendem Link: https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

Wenn Sie zu der betroffenen Gruppe von Unternehmen gehören, zögern Sie nicht, Kontakt zu mir aufzunehmen. Als seit 2005 beim Bundesamt BAFA gelistete erfahrene Beraterin, unterstütze ich Sie gerne.

Analytics Opt-out