EU-Fördermittel, EU-Förderung richtig beantragen, Ilona Orthwein Unternehmens- und Organisationsberatung

EU-Förderung richtig beantragen

Förderchancen für Unternehmen und Organisationen

EU-Förderprogramme bieten vielfältige Chancen für Unternehmen und Organisationen. Zum Beispiel wie Horizon 2020 oder Erasmus+. In der kommenden Förderperiode ab 2021 wird deren Bedeutung noch weiter zunehmen. Es ist möglich, dass sich die Fördergelder, die für diese sogenannten EU-Aktionsprogramme zur Verfügung gestellt werden, insgesamt sogar verdoppeln. Also gilt es die EU-Chancen zu nutzen. Denn allein für Horizon Europe (Forschung und Innovation) und für Erasmus (Bildung) stehen bis zu 97,6 Mrd. Euro bzw. 30 Mrd. Euro zur Verfügung!

EU-Fördermittel, EU-Förderung richtig beantragen, Ilona Orthwein Unternehmens- und Organisationsberatung

Gute Ideen und Kooperation sind gefragt

Die Fördermittel aus den EU-Aktionsprogrammen stehen für Akteure aus allen EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung. Sie müssen in der Regel ein Partnerkonsortium bestehend aus mindestens drei Organisationen aus drei EU-Mitgliedstaaten bilden und sich einem EU-weiten Wettbewerb stellen, in dem die am besten bewerteten Projektanträge für eine Förderung ausgewählt werden.

Wie kann man diesem Wettbewerb erfolgreich sein?

    • Durch eine wirklich gute Projektidee.
    • Mit guten Partnern für das internationales Konsortium.
    • In dem man weiß, wie man einen guten EU-Antrag schreibt.

1. Was ist eine gute EU-Projektidee?

Eine gute EU-Projektidee hat zwei wichtige Eigenschaften:

  1. Sie passt sie möglichst perfekt zu den inhaltlichen Anforderungen, die in der EU-Ausschreibung vorgegeben werden. So stellen Sie sicher, dass Sie im Bewertungsverfahren im Vergleich mit anderen eingereichten Projektanträgen eine wirklich gute Chance haben.
  2. Die Projektinhalte sollten z. B. einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation leisten. Oder die Zusammenarbeit in einem internationalen Konsortium hilft Ihnen, Ihr Netzwerk an Kooperationspartnern im EU-Ausland aufzubauen, z. B. um für einen späteren Markteintritt die notwendige Unterstützung vor Ort zu haben.

2. Was zeichnet gute EU-Projektpartner aus?

Mit der Auswahl Ihrer internationalen Partner schaffen Sie die Grundlagen dafür, dass Sie Erfolg mit Ihrem EU-Projekt haben.

  • In der Antragsphase: Ihre Kooperationspartner sollten strategisch so ausgewählt werden, dass dem gesamten Konsortium die inhaltliche und organisatorische Projektumsetzung ohne Einschränkungen zugetraut wird. Jeder Partner muss für das Projekt wichtig sein und am besten einen ganz spezifischen Mehrwert einbringen.
  • In der Umsetzungsphase: Die tatsächlich handelnden Personen benötigen die Unterstützung in der jeweiligen Partnerorganisation, insbesondere von der Geschäftsleitung, haben. Auch gilt: Eine renommierte Organisation als Partner nützt Ihnen nichts, wenn die direkten Projektmitarbeiter*innen nicht die nötigen Qualifikationen bzw. kein Interesse an Ihrem Projekt haben. Seinen Sie bei der Auswahl Ihrer Projektpartner im eigenen Interesse wählerisch!

3. Wie schreibt man einen guten EU-Antrag?

  • Sie müssen nachweisen, dass Ihre Idee etwas Neues bzw. Innovatives zu bieten hat und dies mit Fakten unterlegen.
  • Außerdem muss der Nachweis erbracht werden, dass Sie das Projekt professionell umsetzen können. Gutes Projektmanagement und gutes Finanzmanagement sind hier das A und O.
  • Sie müssen glaubhaft belegen, dass Ihr Projekt eine nachhaltige positive Wirkung hat, die über die Projektlaufzeit hinaus geht.
  • Zeigen Sie, dass Sie mit den richtigen internationalen Partnern zusammenarbeiten. (Vgl. Punkt 2)

Wir bedanken uns bei emcra.eu für diese wertvollen Tipps, die wir hier gerne weitergeben.